Broschüre: Politisch Inhaftierte in der Nachkriegszeit "Auf Der Ulm"

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Titel: Politisch Inhaftierte in der Nachkriegszeit "Auf der Ulm"
Eine Dokumentation von Hannah Eggerath
Herausgegeben: VVN-BdA Kreisvereinigung Düsseldorf
Jahr: 2020
Din A4, 67 Seiten

Broschüre: Politisch Inhaftierte in der Nachkriegszeit "Auf Der Ulm"

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Liebe Leser*innen,
die Rolle, die der Nazi-Knast "Ulmer Höh" während des Faschismus gespielt hat, könnten tausende Antifaschisten bezeugen. Wenn sie noch lebten. Die meisten haben ihre Haft nicht überlebt. Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf hat dies in einer Dokumentation über die des Gefängnisses "Auf der Ulm" veröffentlicht. Ein empfehlenswertes Buch.
Gelungen ist jetzt Hanna Eggerath die politische Nachkriegsgeschichte der "Ulm" zu erfassen. Die in den 19050er Jahren dort inhaftierten "Straftäter" brachten Hanna - sie selbst hat dort eingegessen - dazu, diese Dokumentation über politische Häftlinge in der "Ulmer Höh" in den fünfziger Jahren der Öffentlichkeit vorzustellen. Ein enthüllendes, verschwiegendes und erschütternedes Kapitel der Nachkriegsgeschichte.
Politisch "pikant" oder eigentlich nicht "erträglich": Die Kinder der Häftlinge, die während der Zeit des Faschismus dort inhaftiert waren, saßen im Nachkriegsdeutschland im gleichen Knast wie ihre Väter und Mütter. Hanna hat im nebenstehenden Leserbrief an die NRZ vom 10.Juni 2020 auf diese verhängisvolle Identität des Faschismus und der Haftidentität der Nachkriegsgeschichte aufmerksam gemacht.
Die entsetzliche und unrühmliche Geschichte des Gefägnisses "Ulmer Höh" endet also nicht mit der Befreiung vom Faschismus 1945. Mit dem "Strafrechtsänderungsgesetz" vom 30. August 1951 wurde von der Regierung Adenauer ein Schlusstrich unter die Naziverfolgung und ein Ausrufezeichen hinter die Kommunistenverfolgung gesetzt. Unter den Bedingungen des "Kalten Krieges" wurde der Kampf gegen die Sowjetunion zum erklärten Hauptziel.
Die Kommunisten (zuerst die FDJ - Freie Deutsche Jugend, dann die 1956 die KPD - Kommunistische Partei Deutschladn) fielen dem "Kalten Krieg" zum Opfer. Alle, die sich gegen die Remilitarisierung und der Spaltung Deutschlands widersetzten, gerieten in die Mühle der Justiz und Knast. Wie Hanna Eggerath erwähnte: 125.000 Ermittlungsverfahren waren das Ergebnis dieser antikommunistischen Hexenjagd unter Adenauer.

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