Der zweite Sonntag im September

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Der „Tag der Opfer des Faschismus“ war der erste gesamtdeutsche Gedenktag für die Opfer – für alle Opfer und Verfolgten – des Naziregimes. Überlebende der Konzentrationslager und Haftstätten initiierten ihn bereits wenige Wochen nach der Befreiung, so dass schon im September 1945 der erste Gedenktag stattfinden konnte. Mit Beginn des Kalten Krieges – und endgültig nach den deutsch-deutschen Staatsgründungen – teilte sich das bis dahin von einem breiten, antifaschistischen Konsens getragene Gedenken in zwei unterschiedliche Gedenkkulturen. In der DDR zum offiziellen Gedenktag erhoben, wurde der zweite Sonntag im September in der frühen Bundesrepublik im sich verschärfenden Ost-West-Konflikt zunächst inhaltlich neu ausgerichtet, dann aber bald zugunsten des Volkstrauertages ganz aufgegeben. Daher ist die Geschichte des „OdF-Tages“ in Westdeutschland bis heute weitgehend unbekannt. Als Bundespräsident Roman Herzog 1996 den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, den 27. Januar, offiziell zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ erhob, erinnerte kaum jemand an den ersten gesamtdeutschen Gedenktag für die Opfer des Faschismus der frühen Nachkriegszeit.

Der zweite Sonntag im September

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Der „Tag der Opfer des Faschismus“ war der erste gesamtdeutsche Gedenktag für die Opfer – für alle Opfer und Verfolgten – des Naziregimes. Überlebende der Konzentrationslager und Haftstätten initiierten ihn bereits wenige Wochen nach der Befreiung, so dass schon im September 1945 der erste Gedenktag stattfinden konnte. Mit Beginn des Kalten Krieges – und endgültig nach den deutsch-deutschen Staatsgründungen – teilte sich das bis dahin von einem breiten, antifaschistischen Konsens getragene Gedenken in zwei unterschiedliche Gedenkkulturen. In der DDR zum offiziellen Gedenktag erhoben, wurde der zweite Sonntag im September in der frühen Bundesrepublik im sich verschärfenden Ost-West-Konflikt zunächst inhaltlich neu ausgerichtet, dann aber bald zugunsten des Volkstrauertages ganz aufgegeben. Daher ist die Geschichte des „OdF-Tages“ in Westdeutschland bis heute weitgehend unbekannt. Als Bundespräsident Roman Herzog 1996 den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, den 27. Januar, offiziell zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ erhob, erinnerte kaum jemand an den ersten gesamtdeutschen Gedenktag für die Opfer des Faschismus der frühen Nachkriegszeit.

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