Deutschland Schwarz-Weiß

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Lassen Sie uns raten: Nichts läge ihnen ferner, als sich rassistisch zu äußern oder gar jemanden rassistisch zu beleidigen oder zu diskriminieren. Deswegen legen Sie besonderen Wert auf die Feststellung, KEIN Rassist zu sein. Nur: Woher wissen Sie eigentlich so sicher, dass Sie genau das NICHT sind?Das Buch „Deutschland Schwarz Weiss“ lädt Sie ein zu einem Selbsterkenntnis- und Sensibilisierungsprogramm, das Ihnen einiges abverlangt, das sie schockieren und verunsichern kann und bisweilen sogar wütend macht. Aber es lohnt sich. Nur wenn Sie die Augen nicht verschließen, können Sie einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass menschenverachtende Ideologien in Deutschland nie wieder mehrheitsfähig werden.



 Wir sind mit den vielfältigsten Rassismen aufgewachsen. Im Kindergarten spielten wir „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Wir denken uns nichts dabei, wenn uns im Schuhgeschäft die Figur eines schwarzen Dieners aus Porzellan begrüßt. Wir stutzen, wenn die Anwältin, die vor Gericht erscheint, Schwarz ist.

Alltäglicher Rassismus beginnt nicht erst bei gewalttätigen Übergriffen. Er manifestiert sich in Aussagen wie „die deutsche Nationalmannschaft ist ja wirklich nicht sehr deutsch“ oder in der Feststellung, die Sängerin Jessye Norman trete „wie eine Stammeskönigin“ vor ihr Publikum.


Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Um ihn jedoch bewusst bekämpfen zu können, muss man ihn zunächst verstehen lernen. Und dazu müssen wir lieb gewordene „Gewissheiten“ hinterfragen.


Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Antirassismus-Arbeit legt Noah Sow den Finger in die Wunde des unbewussten Rassismus und sorgt für jede Menge erkenntnisfördernder Stolpersteine. Sie erklärt, warum es schlimmer ist, „Die weiße Massai“ zu Ende zu lesen, als nicht zur Lichterkette zu gehen; wie selbst UNICEF-Werbungen sich rassistischer Klischees bedienen – und was Schwarze Menschen denken, wenn Weiße sie auf ihre Haare ansprechen.


Noah Sow spricht unbequeme Wahrheiten aus und stößt damit einen Erkenntnisprozess an, der Veränderungen bewirkt.


Das wird sich lohnen – für alle.


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Lassen Sie uns raten: Nichts läge ihnen ferner, als sich rassistisch zu äußern oder gar jemanden rassistisch zu beleidigen oder zu diskriminieren. Deswegen legen Sie besonderen Wert auf die Feststellung, KEIN Rassist zu sein. Nur: Woher wissen Sie eigentlich so sicher, dass Sie genau das NICHT sind?Das Buch „Deutschland Schwarz Weiss“ lädt Sie ein zu einem Selbsterkenntnis- und Sensibilisierungsprogramm, das Ihnen einiges abverlangt, das sie schockieren und verunsichern kann und bisweilen sogar wütend macht. Aber es lohnt sich. Nur wenn Sie die Augen nicht verschließen, können Sie einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass menschenverachtende Ideologien in Deutschland nie wieder mehrheitsfähig werden.

 Wir sind mit den vielfältigsten Rassismen aufgewachsen. Im Kindergarten spielten wir „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Wir denken uns nichts dabei, wenn uns im Schuhgeschäft die Figur eines schwarzen Dieners aus Porzellan begrüßt. Wir stutzen, wenn die Anwältin, die vor Gericht erscheint, Schwarz ist.

Alltäglicher Rassismus beginnt nicht erst bei gewalttätigen Übergriffen. Er manifestiert sich in Aussagen wie „die deutsche Nationalmannschaft ist ja wirklich nicht sehr deutsch“ oder in der Feststellung, die Sängerin Jessye Norman trete „wie eine Stammeskönigin“ vor ihr Publikum.

Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Um ihn jedoch bewusst bekämpfen zu können, muss man ihn zunächst verstehen lernen. Und dazu müssen wir lieb gewordene „Gewissheiten“ hinterfragen.

Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Antirassismus-Arbeit legt Noah Sow den Finger in die Wunde des unbewussten Rassismus und sorgt für jede Menge erkenntnisfördernder Stolpersteine. Sie erklärt, warum es schlimmer ist, „Die weiße Massai“ zu Ende zu lesen, als nicht zur Lichterkette zu gehen; wie selbst UNICEF-Werbungen sich rassistischer Klischees bedienen – und was Schwarze Menschen denken, wenn Weiße sie auf ihre Haare ansprechen.

Noah Sow spricht unbequeme Wahrheiten aus und stößt damit einen Erkenntnisprozess an, der Veränderungen bewirkt.

Das wird sich lohnen – für alle.

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