Hans Coppy jr.: Annäherung an meine Eltern Hans und Hilde Coppi

 17,00

Hans Coppi jr.

Annäherung an meine Eltern Hans und Hilde Coppi

Herausgegeben von Geertje Andresen, mit einem Vorwort von Johannes Tuchel

172 Seiten, ca. 55 Abbildungen, ISBN 978-3-946327-45-5, 17,– €
Band 12 der Reihe „Wedding-Bücher“ (2026)

 

Beschreibung:

 

Hans und Hilde Coppi gehörten zu den bekanntesten Widerstandskämpfer:innen in der DDR. Nach ihnen waren Straßen, Kinderheime, Kollektive benannt. Beide gehörten ab 1940 zu einem Widerstandsnetzwerk um Harro Schulze-Boysen, dem die Gestapo den Fahndungsnamen „Rote Kapelle“ gab. Sie bezahlten ihren Widerstand gegen die NS-Diktatur mit dem Leben. Hilde Coppi brachte im Frauengefängnis Barnimstraße zuvor ihren Sohn Hans zur Welt.

Hans Coppi jr. hatte seine Eltern nie bewusst kennengelernt. Als Historiker beschäftigte er sich jahrzehntelang wissenschaftlich mit der „Roten Kapelle“ und konnte die in Ost und West nahezu spiegelbildlichen Mythen und Legenden über die unter diesem Namen zusammengefassten Widerstandsgruppen dekonstruieren.

Das Buch enthält eine Zusammenstellung seiner Vorträge und Artikel gibt erstmals Zeugnis über das kurze, sinnerfüllte Leben seiner Eltern und Hans‘ lebenslange Annäherung an sie.

Des Weiteren enthält das Buch die erhaltenen und bislang größtenteils unveröffentlichten Briefe, die Hans und Hilde Coppi während ihrer Haft geschrieben haben.

 

Vorrätig


Beschreibung

Eine Münchner Familie vor der Deportation im November 1941

von Alfred Koppel

Ilse Macek, Friedbert Mühldorfer (Hrsg.)

Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter – und stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie. Die Familie Koppel lebte in den 1930er Jahren in München.
Der Vater wie auch Alfred und sein Bruder Walter konnten noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, die Mutter musste mit den vier anderen Kindern zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm Briefe nach New York, den letzten wenige Tage vor der Deportation nach Kaunas im November 1941, wo sie und ihre Kinder ermordet wurden.
Alfred Koppel schrieb die Geschichte seiner Familie auf und übersetzte die Briefe ins Englische. 2010 erschien sein Buch unter dem Titel „My Heroic Mother“ in den USA. Ilse Macek und Friedbert Mühldorfer geben erstmals die deutschsprachigen Originalbriefe heraus, die als wichtiges Zeitdokument gelten können. Koppels Aufzeichnungen wurden außerdem durch ein umfangreiches Verzeichnis von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde vor allem in München, aber auch in Berlin und Hamburg, ergänzt.

Zusätzliche Informationen
Gewicht 292 g